Schulprobleme bei Hochbegabung & Hochsensibilität

Gelten Schulprobleme oder Lernschwäche als Ausschlusskriterium bei Hochbegabung und/oder Hochsensibilität?

Wohl kaum! Denn entgegengesetzt der herkömmlichen Meinung sind hochbegabte Kinder nicht zwangsweise gut in der Schule. Da Lernen, insbesondere schulisches Lernen, im psychosozialen Kontext zu sehen ist, kann eine vorhandene Hochbegabung und/oder Hochsensibilität zur echten Herausforderung werden. Ebenso gibt es hochbegabte und hochsensible Kinder, die sich auch mit Dyskalkulie, LRS oder anderen Lernschwierigkeiten konfrontiert sehen.

Individuell und kindgerecht fördern und fordern

So erscheinen hochsensible Kinder mit ihrer körperlichen Empfindsamkeit und ihrem sensiblen Einfühlungsvermögen schnell überfordert. Auch mangelt es ihnen aufgrund ihrer Wahrnehmungsoffenheit oft an Konzentration in Gruppen.  Manche arbeiten zudem sehr viel langsamer als ihre Mitschüler, da länger brauchen, um die Vielzahl an Eindrücken zu verarbeiten.

Auch der unkonventionelle Ideenreichtum hochbegabter Kinder sowie Ihre Fähigkeit besonders vernetzend zu denken, führt in der Schule nicht selten zu Problemen. So kann zum Beispiel das ständige Hinterfragen von Lerninhalten oder Regeln soziale Reibereien oder Rückzugstendenzen, bis hin zur Leistungsverweigerung, mit sich bringen.

In der Lernförderung für hochbegabte und hochsensible Kinder liegt der Fokus daher auf