Hochsensibilität im Eltern-Kind Kontakt

Ein Blick auf das Thema Hochsensibilität bei Erwachsenen und Kindern

Hochsensible Menschen fühlen sich schneller gereizt, weniger zentriert und leichter erschöpft als viele Ihrer Mitmenschen. Das liegt daran, dass diese Menschen Sinnesreize vermehrt und intensiver aufnehmen als ca. 80 % der Bevölkerung. Das Bedürfnis sich aufgrund von Lautstärke, größeren Menschenmengen oder vieler visueller Reize zurückziehen zu wollen, führt nicht selten zu Konflikten im Aussen. In diesem Zusammenhang ist nachvollziehbar, dass hochsensible Menschen die Richtigkeit ihrer Wahrnehmung oftmals bezweifeln und ihre Bedürfnisse in Frage stellen.
In einer Eltern-Kind-Beziehung führt das Miteinander von hochsensiblen und normal sensiblen Eltern oder Kindern oft zu Konflikten, die mit Unverständnis und Überforderung einhergehen. Die „Unfähigkeit“ das eigene oder das Verhalten des Anderen nachzuempfinden, erzeugt ein hohes emotionales Stresspotential, das neben Rückzug auch in Feindseligkeit oder aggressive Verhaltensweisen umschlagen kann.

Ziele dieses interaktiven Vortrages:
1. Was ist Hochsensibilität? Woran erkenne ich ob mein Kind oder ich hochsensibel bin?
2. Welche Reibungspunkte in einer Eltern-Kind Beziehung können mit einer unerkannten Hochsensibilität in Verbindung stehen?
3. Welche Möglichkeiten habe ich mit meiner Hochsensibilität gelassener umzugehen und wie kann ich vorhandenen Stress reduzieren?

Sabine Anders (Begleitende Kinesiologin/Psychosozialer Coach mit dem Schwerpunkt Hochbegabung und Hochsensibilität)