Exkurs – Star Wars und die Superkräfte


Star Wars und die Superkräfte

Gehörst Du zu den Menschen die ihre Begabungen und Kompetenzen als normal abtun, ohne sich der darin liegenden Einzigartigkeit und Kraft bewusst zu sein?

In meinem Blog „Welche Superkräfte besitzt Du? -Teil 1“ habe ich begonnen die Charaktereigenschaften und Begabungen eines vielbegabten Menschens, einer Scannerpersönlichkeit oder Multipotentials zu skizzieren um auf die darin verborgene (Super-) Kräfte hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang folgt heute ein Exkurs ins Reich der Super-Kräfte von Star Wars, wo ja nun wirklich viele Superkräfte gelebt werden.

Wer Kinder hat (explizit wahrscheinlich Jungs), der weiß vielleicht, das Star Wars nicht nur in fernen Galaxien gelebt wird, sondern auch hier auf Erden.😉 So gab ich also nach und schaute mir mit meinen zwar noch recht jungen Kindern (aber versierten Fans) den ersten Teil von Star Wars an und durfte so einiges lernen.

Gut oder schlecht?

Obwohl ich als Kind selber Star Wars und später Star Trek Fan war, ist meine Haltung zu Star Wars bei meinen Kindern eher gespaltener Natur. Neben all den Ratschlägen, die ich rund um die Themen „Identifikation mit der Macht“ oder „Auswirkung der Medien“ von Pädagogen und anderen wissenden Menschen zu hören bekomme, muss ich gestehen, dass ich meine ablehnende Haltung in erster Linie auf eine persönliche Herausforderung in meinem Leben zurückzuführen kann.

Ich gestehe, dass die sich häufenden Laserschwert-Kämpfe meiner Kinder mir zeitweise mehr Empathie, Achtsamkeit, Humor und Konsequenz abverlangen, als ich als Ressource in mir fühlen kann. Zeitgleich führen mich die körperlichen Auseinandersetzungen meiner Jungs, bezogen auf meine Berührungssynästhesie und meine Hochsensibilität, schnell auch mal an meine Belastungsgrenzen. Und selbst wenn ich nach Anschauen des ersten Teils der Star Wars Filme nun selber wieder Fan bin, bleibt die Herausforderung für mich im realen Leben bestehen.

Doch nun zu den Superkräften der Heldinnen und Helden im Film.

Denn neben dem ganzen „Gut und Böse Kram“ finde ich eins sehr cool: Die Jedis sind nicht nur die Beschützer, Retter und Kämpfer, neinsie sind die hochbegabten und hochsensitiven Charaktere des Films.

Ebenso Königin Padme Amidala. Als Mädchen kommt sie nicht nur schön, weiblich, einfühlsam und weise daher, sondern auch sehr intelligent – und kämpfen kann sie auch!

Und auch der kleine Anakin Skywalker ist ein überaus besonderes Kind. Hellsehend, kreativ, vorausschauend und mit einer extrem schnelle Auffassungsgabe gesegnet, baut er nicht nur die besten Podrenner, sondern schafft es mit seiner ausgeprägten Konzentrationsfähigkeit auch das Rennen zu gewinnen. Und auch Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn sind nicht nur Meister des Kampfes, sondern vermitteln neben ihren intuitiven und ahnenden Fähigkeiten auch die Werte von Loyalität und Integrität.

Muss ich da noch fragen, warum sich meine Kinder mit dem guten Teil der Macht identifizieren? Wohl kaum! Eher sollte ich froh sein, da sie sich mit Menschen wie Anakin, Padme Amidala, Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn verbinden.

Denn hier geht es um Menschen, die trotz und gerade wegen ihrer außergewöhnlichen Begabungen und ihrer Andersartigkeit die Helden des Films sind.

Neben dem Kampf von „Gut gegen Böse“ vermittelt Star Wars Star also durchaus Inhalte, deren Anerkennung und Ausführung ich mir in unserer heutigen Gesellschaft mehr wünschen würde.

Star Wars spielt in einer Welt, in der Intuition, Visionen, Ahnungen und alles andere an hochsensitiven Begabungen ein hohes Gut darstellt, wo Intelligenz gelobt und jede Form von Fragen ernst genommen wird. Eine Welt in der hochsensible und außersinnliche Wahrnehmungen nicht belächelt oder angezweifelt werden, sondern die Menschen darin bestärkt werden, sich auf ihr enormes Potential zu berufen und dieses für „das Gute“ einzusetzen.

Star Wars ist zudem gespickt mit Botschaften, die dazu ermutigen das eigene Potential zu nutzen, Ängste zu überwinden, sich aufs Hier und Jetzt zu konzentrieren und sich für seine Mitmenschen einzusetzen – zumindest aus Sicht der Guten für das Gute.

Natürlich ist mit klar, dass meine Betrachtung nur einen Bruchteil des Inhaltes beleuchtet und zudem den Fokus auf positive Aspekte legt. Und genau so soll es sein, denn gerade diese Aspekte haben mich angesprochen und in mir ein Bild wachgerufen, dass für mich und andere Menschen ein Bild der Inspiration und Motivation darstellen kann.

Befindest du dich gedanklich auf der guten „Seite der Macht“, so finden sich viele Gründe, um die eigene Hochsensibilität, Hochsensensitivität  und Hochbegabung als Kraftquelle anzuerkennen und sie wohlwollend für das Gesamtwohl unserer Welt einzusetzen .

Wenn das als Botschaft in den Köpfen meiner Kinder hängen bleibt, ist aus meiner Sicht Star Wars nicht so schlecht, wie manch einer behauptet.

Und was die körperlich-schwertkämpfenden Auseinandersetzungen meiner Kinder betrifft, so habe ich einen Umgang gefunden, der vielleicht nicht pädagogisch wertvoll ist, aber für uns drei ganz wunderbar funktioniert.

Very simple – Wegsehen oder Mitkämpfen 😉

Entsprechend des außergewöhnlichen Themas, sende ich Dir heute mal außerirdische Grüße.

Deine Sabine

 

 

 

 

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